5 Comments

  1. Maria, die Engstirnige

    Bringst du dich in die Entwicklung deines Ortes ein?
    Ich gehe zu Demos: gegen Rassismus und für mehr Mitmenschlichkeit. Außerdem unterstütze ich meine Tochter darin, ihre Meinung öffentlich zu vertreten, um mit vielen anderen Jugendlichen etwas in Bautzen bewegen zu können.

    Wirst du in Bautzen bleiben?
    Hmm – ich glaube eher nicht.
    Für mich ein typischer Vertreter: der meint mit Demos gegen Rassismus und mehr Mitmenschlichkeit die Ortsentwicklung zu verbessern. Nichts von harter Arbeit, damit Geld für die Ortsentwicklung vorhanden ist. Man braucht nur eine Demo zu besuchen und dann läuft es mit der bunten Ortsentwicklung. Zum Glück hat man schon selbst erkannt, das man wohl am falschen Platz ist.
    Maria

    • Hallo Maria, nur kurz für Ihr Verständnis und bzgl. Ihrer Auslassung zur „harten Arbeit“: Diana gibt bei Tätigkeit an, dass sie als Altenpflegefachkraft beschäftigt ist.

      Aber selbst, wenn Mensch keiner Lohnarbeit nachgeht, kann er sich dann nicht in die Entwicklung eines Ortes einbringen?

      Ich weiß auch gar nicht, wie positiv die Effekte für einen demokratisch konstituierten Ort sind, wenn man sich bei einem Lebensmittelhersteller für 1.200 Euro den Buckel krumm schuftet. Vielleicht können Sie mir das ja beantworten, Maria. Danke.

      • Maria, die Engstirnige

        Aber selbst, wenn Mensch keiner Lohnarbeit nachgeht, kann er sich dann nicht in die Entwicklung eines Ortes einbringen? — Habe ich das behauptet?

        Ich weiß auch gar nicht, wie positiv die Effekte für einen demokratisch konstituierten Ort sind, wenn man sich bei einem Lebensmittelhersteller für 1.200 Euro den Buckel krumm schuftet. — Warum dieses Beispiel, Sie sind dort doch auch nicht beschäftigt, oder?

        Diana gibt bei Tätigkeit an, dass sie als Altenpflegefachkraft beschäftigt ist.
        Das wusste ich.

        Mein Thema war, sie möchte mit Demos die Ortsentwicklung voranbringen.
        Könnten sie mir Beispiele zeigen, wo man mit Demos gegen Rassismus und für mehr Mitmenschlichkeit die Ortsentwicklung verbessert hat?

        Wer ist nach ihrer Definition ein Rassist Herr Veselin? Bin ich auch eine Rassistin, weil ich nicht die gleiche Meinung habe wie sie?

        • Zur ersten Frage: Ja, haben Sie behauptet.

          Zur zweiten Frage: Und weil Sie das behauptet haben, dieses Beispiel, das ich hier einmal ausführlich besprochen hatte.

          Zur dritten Frage: Schauen Sie doch bitte selber unter demokratie-bautzen.de nach, da können Sie sehen, wie es sich auswirken kann, wenn Menschen auf die Straße gehen und sich engagieren bzw. den Finger in die Wunde legen. Solch eine Demo darf nie nur als singuläres Ereignis betrachtet werden – hin und wieder wirkt es initial auf andere Menschen und Initiativen sich einzumischen / sich in die Entwicklung ihres Ortes einzubringen.

          Zur vierten Frage: Und ob Sie eine Rassistin sind, kann ich Ihnen nicht beantworten, ich kenne Sie ja nicht. Aber vielleicht hilft Ihnen diese Seite weiter: http://www.derbraunemob.de/bin-ich-ein-rassist/

  2. Maria

    Herr Veselin

    Ich stelle fest, das wir zur Zeit andere Ansichten haben. Ich schlage vor, wir reden in 5 Jahren noch einmal darüber, dann könnte man feststellen, ob man mit Demos und Demokratiewochen die Ortsentwicklung tatsächlich verbessert hat.

    Ich behaupte mal, wenn man statt auf Demos zu gehen und sich auf Demokratiewochen mit Gleichgesinnten zu treffen seine Zeit nutzt und hart daran arbeitet seine bunten Träume zu verwirklichen – erreicht man eventuell mehr. Dann könnte man vielleicht den vielen Rassisten Beispiele zeigen, das man was erreicht hat als nur zu Reden, wie es so schön bunt sein könnte, wenn nur die Realität nicht da wäre.

    Grüße an alle Bunten von Maria, die Engstirnige

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