Rassistische Angriffe in Bautzen – auf zum Gegenangriff!

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Innerhalb kürzester Zeit ereigneten sich in Bautzen zwei Angriffe auf Ausländer. Am 30. Januar, kurz nach der Kundgebung der rassistischen Bürgerinitiative „Bautzen steht auf“, wurden zwei Pakistaner in der Nähe des Kornmarktcenters von zahlreichen Deutschen umringt und mit Fäusten ins Gesicht geschlagen. Gestern nun ereignete sich eine Pfefferspray-Attacke von drei Deutschen auf einen Asylbewerber, der sich im Krankenhaus behandeln lassen musste. Diese Taten zeigen, dass sich die Stimmung in der Spreestadt zunehmend radikalisiert. Erst Mitte Januar kam es zu einem Angriff auf den Infostand des Bündnisses „Bautzen bleibt bunt – Budyšin wostanje pisany“.

Aber müssen von besorgten Rassisten und Neonazis Angegriffene immer den Kürzeren ziehen? Eher nicht. Auch wenn verängstigte Hasskappen mit Baseballschlägern durch die mittelalterlichen Straßen ziehen, könnte es durchaus die Möglichkeit geben, den schwerwiegenden Angriffen zu widerstehen und selbst zum Gegenangriff zu blasen. Das jedenfalls zeigt Alfred, seines Zeichens leidenschaftlicher Kampfsportler, auf, nun ja, recht sympathische Art in seinem YouTube-Kanal. Ob umfunktionierte Sportgeräte, eiserne Schlagstöcke oder die blanke Faust, der 61jährige Thaiboxer weiß immer einen Kick um die zum Teil tödlichen Waffen und ihre Besitzer zu neutralisieren. „Klatsch, und die Sache ist sofort erledigt.“

Let’s fight white pride

5 Gedanken zu „Rassistische Angriffe in Bautzen – auf zum Gegenangriff!

  1. Auf allen Webseiten zur Zeit das gleiche. Einer meint Baseballschläger sind das Richtige und andere stehen mehr auf Tränengas, kleinen Waffenschein und Kurse für Selbstverteidigung.

    Hat das in der Vergangenheit zur Lösung von Problemen etwas gebracht?

  2. #Veselin
    Ja, glaube schon. Etwa die Lösung, dass man von diesen Baseballkloppern keine vor’s Gesicht bekommt.

    Ist das eine Vermutung oder Dein Wunsch ein Schlag mit der Keule? Hast Du schon tatsächlich eine mit dem Baseballschläger abbekommen?

    1. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich schätze mal ganz stark, dass auf diese Art Gesichtsbehandlung niemand so recht Bock hat. Außer vielleicht ein Baseball.

  3. Für so einen blödsinnigen Blogartikel fehlen mir die Worte. Aber müssen von besorgten Rassisten und Neonazis Angegriffene immer den Kürzeren ziehen? So, als ob die hier alle in Bautzen mit Schlagstöcken und Baseballschlägern herumlaufen.

    Was wollen sie damit erreichen? Ich habe das Gefühl, Sie wünschen sich das, damit ihre Weltanschauung stimmt.

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