Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry #LaBaLiDi15

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Unter dem Schlagwort #LaBaLiDi15 („Lauter Bautz’ners Lieblingsdinger 2015“) werden bis zum 31.12. zahlreiche Menschen aus dem näheren und weiteren LaBa-Umfeld ihre Lieblingsmusik, ihre Lieblingskonzerte, ihre Lieblingsfilme, -Essen, -Bücher, was auch immer aus dem nun beinahe vergangenen Jahr 2015 vorstellen. Für die OPL-Tante bedeutete die verschriftlichte Auseinandersetzung mit der sogenannten Googlization das Highlight des alten Jahres. Bei der Buchauswahl von Ms. Shrub geht es gewissermaßen auch um eine Suchmaschine, um diejenige nämlich, die in uns selbst auf Fragen von uns wartet.

PilgerHaroldFryMeine Buchempfehlung des Jahres: „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ (2012) von Rachel Joyce. Das Buch ist deswegen so eindrucksvoll, weil es durchweg deutlich macht, dass es immer mal wieder notwendig ist, sich mit sich selbst zu konfrontieren, um seinen Horizont zu erweitern.

Klappentext:

Eigentlich wollte er nur zum Briefkasten. Dann geht er 1000 Kilometer zu Fuß.

»Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.«
Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.

Ein ganz außergewöhnlicher und tief berührender Roman – über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern. Über Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.