Löschwasserentnahmestelle zu Unterhaltungszwecken

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Was für ein prächtiges deutsches Wort: Löschwasserentnahmestelle. Dieser fulminante Wortbrocken wird sich bald und in seiner ganzen Schönheit vor den „Stufen zur Spree“ breitmachen.

Achtung! Dies ist eine offizielle Löschwasserentnahmestelle zu Unterhaltungszwecken! Betreten auf eigene Gefahr!

Aufgeschreckt durch LaBa ging der Oberlausitzer Kurier den Granit-Absätzen nach und traf überraschend auf die Landestalsperrenverwaltung Sachsen als Eigentümerin der begehrten Stufen. Auf Nachfrage des OLK, wann denn die ersten Handtücher ausgebreitet werden können, antwortete die LTV-Sprecherin, Katrin Schöne, etwas umständlich: „Der Zugang zum Gewässer dient vorwiegend unserer Flussmeisterei zu Unterhaltungszwecken, er kann aber auch unter anderem als Löschwasserentnahmestelle genutzt werden.“

Wenn das Bier in der Flasche, das auf der Treppe zur Spree steht, eine (Durst-)Löschwasserentnahmestelle darstellt, kann diese Löschwasserentnahmestelle wiederum vorwiegend den Unterhaltungszwecken der Flussmeisterei aller Menschen in und um Bautzen dienen. Und somit würde dann jene Situation eintreten, von der ich denke, dass sie im kommenden Sommer genau so stattfinden könnte:

Ein Gedanke zu „Löschwasserentnahmestelle zu Unterhaltungszwecken

  1. Und wehe, dass Schild ist nicht zweisprachig, liebe Landestalsperrenverwaltung! „Löschwasserentnahmestelle zu Unterhaltszwecken“ muss da in jedem Fall neben Eurem auch nicht eben kurzen Behördennamen auch noch in Obersorbisch drauf. Das werden tolle Komposita-Umgehungs-Wortkombis! Damit hat das zukünftige Schild dann Autobahnformat und eignet sich toll als Schattenspender an heißen Klimawandelsommertagen für die sich aalenden Budissiner. Wulkotnje!

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