Auch Bautz’ner war da

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Da vergisst man mal den obligatorischen Reisesenfbecher aus dem Bild zu nehmen, und schon drehen alle durch. Na gut, Bautz’ner wollte unbedingt aufs Foto. Er hat sich quasi aufgedrängt. Ich schätze, Eifersucht. Wie dem auch sei, der Becher mit der blauen Kappe schaffte es nicht nur beim korsischen Picknick aufs Foto, sondern auch bei vielen vielen anderen Gelegenheiten. Ein Urlaubstag im kurzen Leben eines Bautz’ner Senfbechers. Bitteschön.

Fremde Sprache, viel Sonne und bisweilen seltsames Essen. Was braucht demnach der gemeine Oberlausitzer in Korsika? Ganz klar: Hut, Brille, Wörtberbuch und Senf.

Nach Ankunft. Hurtig an den Strand.
Warum sich ein Hartplastebecher zunächst mit Sonnenschutzcreme einschmiert, um sich danach sofort im Sand zu wälzen, erschließt sich mir persönlich nicht. Ihm sicherlich auch nicht.

Gegen Sand am Plastikrand hilft ein zünftiger Tauchgang.

Danach wird die Brandung ausgetestet …

… hektisch wirds im Schlick. Da kann man schon mal die Haltung verlieren, erst recht ohne Hände und Füße.

Auf der Wirbeltour durch Wasser und Gestrüpp verfing sich auch Kalkgetier. Danach: Bautz’ner als Muschelteller.

Das war zu viel Salzwasser und Sonne. Um den Intellektualisierungsgrad nicht unter eins rutschen zu lassen: Lektüre am Strand.

Schluss mit dem Lenz. Ab auf die Felsen. Zunächst mit etwas Grün…

… dann mit etwas Einsamkeit …

… schlussendlich mit Blick auf den Penisfelsen, oder wie andere zu sagen pflegen: Cock-Stone.

Genug Natur, rein in die Großstadt. Überfahrt.

Bautz’ner Senf in kultureller Hochstimmung: Blick auf Napoléon.

Bautz’ner beim Duftmarken im korsischen Supermarkt setzen. Bautz’ner Senf und die anderen …

Französisch-Deutsche Annäherung Teil II:

Puh. Noch während des Flirts mit dem roten Flitzer (knallharte 22 PS) wirds dem Mittelscharfen zu heiß unter der blauen Mütze; nichts wie hoch in die kühlen Berge …

… mit klirrend kalten Wasserfällen.

Zu wenig Action. Bautz’ner zurück an die mit tosenden Wassern ummantelten Felsen.

… Bautz’ner in der salzigen Gischt.

Zu viel Action. Wieder zurück.
Was für ein aufregender Tag. Sinnieren bei Sonnenuntergang.

Danach noch etwas Chillen am Strand…

… bevor es an die Strandbar geht. Bautz’ner und zwei Mojito.

Was nach dem Genuss der Cocktails mit dem kleinen Becher geschah? Weiß man nicht. Sicherlich ging er volltrunken mit einer schönen Korsin in die Berge. Vielleicht geriet er aber auch mit mehreren zornigen Dijon in Streit und wurde mit einem Bleistück auf dem Kopf im Meer versenkt. Was auch immer in der Nacht passierte … machs gut kleiner mittelscharfer Kumpel!