Senf ist für alle(s) da

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Nun ist der Kommunismus nicht mehr nur im sprichwörtlichen Sinne in aller Munde. Garniert mit einem ordentlichen Klecks „Bautz’ner Senf“ (scharf), fressen, laut bebrilltem CDU-Sympathisanten, standhafte Kommunisten kleine Kinder.
Dass hinter der Anspielung auf die „Knaststatt Bautzen“ nicht nur humorestke Züge, sondern auch eine tiefer liegende Marketingidee zu finden ist, wurde mir nach eingehender Betrachtung des Zettels deutlich. Mit der Sammlung „Senf aus Knaststädten“ könnte man doch hüben wie drüben, auf der intellektuellen Ebene der CDU, Menschen mit, mehr oder weniger, feinstem Mostert versorgen.

Eine knackige JVA-Kollektion könnte ich mir dann in etwa so vorstellen:

JVA Bautzen (I + II) – „Bautz’ner Senf“
JVA Düsseldorf – „Löwensenf“
JVA Regensburg – „Händlmaier“
JVA München – „Schuhbecks Senf“

In diese Sinne: Senf – nicht nur für die Kleinsten, sondern auch für die Schwersten unserer Gesellschaft …

Siehe auch: Wahlkampf der CSU