"1. Bautzener Bücherzelle" – aus der Traum!

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Es hätte doch wahrlich schick werden können. Aber aus der „1. Bautzener Bücherzelle“ auf dem Holzmarkt wird’s wohl leider nichts.

Grund 1

Die Leiterin der Stadtbibliothek Bautzen sieht doch gehörige Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieses Projekts. Die personellen Kapazitäten würde nicht ausreichen, um so eine Zelle zu betreiben. Außerdem fürchte man sich vor Vandalismus und Unrat in der gelben Telefonbox. (… jetzt fällt mir gerade noch ein passender Werbespruch ein: Bautzen hat nicht nur gelbe Zellen aus Stein … – oder irgendwie so.)

Aber alles Schnee von gestern, denn:

Grund 2

Aus so …

… wurde vor Kurzem so:

In einer solch zugigen Konstruktion will nun wirklich kein Buch gerne stehen, und schon gar nicht bei diesem Wetter.

Dann bleibt eben „nur“ noch der Weg in die Stadtbibo auf der Schlossstraße. Und hier ist der Zugang mit nur einem Euro Aufnahmegebühr quasi auch kostenfrei.

Wer sich aber mit dem Thema Öffentliche Bücherschränke/-Zellen etwas näher beschäftigen möchte, dem lege ich die Arbeit einer Studierendengruppe der Uni Bonn ans Herz. Hier wurde unter wissenschaftlichen Aspekten untersucht, ob und wie so ein Büchertauschplatz für Jedermann funktioniert. „Der Bonner Bücherschrank auf der Poppelsdorfer Allee : Ein merkwürdiges Versorgungssystem“ (PDF)

(via)

4 Gedanken zu „"1. Bautzener Bücherzelle" – aus der Traum!

  1. Wollte schon nachfragen ob ich Bücher
    dafür abgeben kann.
    Un(.-)eigentlich bzw. eigentlich (?),
    kann ich mich nicht von Büchern trennen,
    aber hätte ich auch aus Platzgründen genutzt.

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